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Program WID Forum

Forum Programm 
Freitag, 20 Mai 2022

Sehr geehrte Besucher:innern, 
wir haben auch heuer wieder ein Vortragsprogramm am Freitag, 20. Mai, mit Hilfe diverser Aussteller erstellt. So wie in den vergangenen Jahren ist das Forum kostenlos. Wir werden heuer keine Registrierung vornehmen. Weiters dürfen wir festhalten, dass wir heuer keine ZÄ-DFP Punkte beantragt haben, da wir diese heuer nicht administrieren können.

Download Programm WID Forum 2022 

Post Covid: Digitalisierung im Praxismanagement als Chance für mehr Umsatz, Zeit und Wohlbefinden.
Freitag, 20. Mai, 10:15-11:00 h

Simon Gassner
Vertriebsleiter, Firma KOPFWERK Datensysteme GmbH Account Executive - Prescreen.io – Prescreen International GmbH

Peter Glaser
Geschäftsführer, Firma KOPFWERK Datensysteme GmbH

Nach rund zwei Jahren Pandemie rückt der Fokus auf das mentale Wohlbefinden immer mehr in den Mittelpunkt. Dieses hat maßgeblichen Einfluss auf die Produktivität und die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen. Der zielgerichtete Einsatz digitaler Technologien hilft den administrativen Arbeitsaufwand der MitarbeiterInnen zu reduzieren und diese zu entlasten. Das Resultat sind weniger gestresste MitarbeiterInnen, mehr Zeit für PatientInnen und Umsatzgewinne für Ihre Zahnarztordination.

  • Steigerung des mentalen Wohlbefindens durch effiziente Nutzung digitaler Technologien
  • Entlastung der Mitarbeiter durch Auslagerung administrativer Prozesse in den Online-Kanal
  • Vereinfachte Prozesse und daraus resultierender Zeitgewinn durch Einsatz von Automatisierungen
  • Online-Terminvergabe als flexibles Buchungsservice für PatientInnnen
  • SMS – als effizienter und treffsicherer Kanal der Patientenkommunikation
  • Umsatzsteigerung – durch Reduktion der kurzfristigen Absagen (SNC)
  • Erkenntnisgewinne und punktgenaue Maßnahmensetzung durch Analyse von Praxisdaten

 

 

Leitfaden zur Grundausbildung der zahnärztlichen Fachassistenz in Österreich
Freitag, 20. Mai, 11:00-12:00 h

Anita Wagner
Berufsschullehrerin und Praxis-Consultant; 
Studium Biomedical Engineering; 
Lehrerin (BS LTZ) Hauptfächer: Anatomie & Physiologie, Zahnbehandlung & Prothetik, Ordinationsverwaltung, Fachkunde

Möchte man Assistentinnen und Assistenten ausbilden, so sind einige Dinge erforderlich. In der Grundausbildung lernen junge Assistentinnen und Assistenten unter anderem wie sie bei der konservierenden, chirurgischen, prothetischen, parodontologischen und kieferorthopädischen Zahnbehandlung assistieren und mitwirken. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und findet parallel in der Berufsschule sowie in der Zahnarztpraxis statt. Der Unterricht an der Berufsschule wird entweder in Blockform oder an bestimmten festen Tagen wöchentlich durchgeführt. Sie erfahren welche Unterschiede es in der Grundausbildung gibt und was Sie als Ausbildnerin oder Ausbilder zu beachten haben.

 

 

Terminplanung für Profis
Freitag, 20. Mai, 12:00-13:00 h

Ein Bild, das Person, Brille, Haarteil enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Petra Niedermair
Coach und Trainerin;
diplomierte Zahnarztassistentin
Ausbildung in Praxisorganisation und Praxismangement mit Diplomabschluss (Ärztekammer Tirol);
zertifizierte Fachtrainerin am BFI;
Reteaming Coach

Alles unter einem Hut, effiziente Stuhlauslastung, kurze Wartezeiten UND ausreichend Zeit für optimale Leistung. Das ist ein verlockendes und lohnendes Ziel – und erreichbar!
In diesem Workshop lernen Sie die planerischen Kunstgriffe, mit denen Sie den Druck aus dem Zeitdruck nehmen. Denn: Je besser die Terminplanung, desto höher Ihr (Zeit-) Gewinn und desto entspannter und erfolgreiche Ihr Tag, und Ihre Woche und Ihr Arbeitsjahr.
Für einen reibungslosen Ablauf, zufriedene Patienten und MitarbeiterInnen.

  • Priorität Terminkalender – weil der Kalender Ihren Umsatz steuert
  • Mehr Patientenzufriedenheit durch optimierte Wartezeiten
  • Raus aus der Zeitfalle – so optimieren Sie Ihre Termineinteilung
  • Mit weniger Patienten mehr Umsatz machen – ist das möglich?
  • Wartezeiten minimieren – Patientenzufriedenheit erhöhen
  • Onlineterminkalender – ein wichtiger Faktor in der Zahnarztpraxis

 

KI im Bereich Aufklärung & Dokumentation
Freitag, 20. Mai, 13:00-14:00 h

Ein Bild, das Person, Mann, Anzug, Kleidung enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Norbert Haimberger
Gründer & CEO der synMedico AT GmbH;
Ausrichtung auf digitale Lösungen im Bereich „Dokumentation, Kommunikation und Aufklärung“;
Norbert Haimberger beschäftigt sich während seines gesamten beruflichen Schaffens mit digitaler Kunden- und Patientenkommunikation

Wo ist künstliche Intelligenz sinnvoll?
Kann KI das Patientenverständnis und damit den Praxiserfolg steigern?

  • KI nachhaltiger Trend oder Mode?
  • Niemand will Dr. Robot
  • Mensch und oder versus Maschine
  • Bild- und Musterkennung
  • KI Visualisierungen
  • Verständnis schaffen

Digitalisierung in der Zahnarztpraxis
Freitag, 20. Mai, 14:00-15:00 h

Ein Bild, das Person, Brille, Haarteil enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Petra Niedermair
Coach und Trainerin;
diplomierte Zahnarztassistentin
Ausbildung in Praxisorganisation und Praxismangement mit Diplomabschluss (Ärztekammer Tirol);
zertifizierte Fachtrainerin am BFI;
Reteaming Coach

Ein Bild, das Mann, Person, Brille, tragen enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Christian Rieder
Geschäftsführer der Firma Softdent seit 2015
zuständig für die Bereiche Entwicklung, Organisation und Vertrieb

Die wachsende Digitalisierung in der Zahnarztpraxis drängt sich immer mehr in den Vordergrund und ist aus dem Praxisalltag kaum noch wegzudenken. Effizienzsteigerung durch prozessorientiertes Arbeiten bietet Vorteile, die für den Zahnarzt und auch für die Patienten spürbar sind. Ein digitales Praxismanagement beschleunigt Arbeitsprozesse, und die personellen Ressourcen können optimal genutzt werden. Dadurch gewinnen Sie mehr Übersicht, mehr Umsatz und mehr Zeit. In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten der digitalen Patientenreise in der Zahnarztpraxis vom Eintreffen des Patienten bis zum Verlassen der Praxis.

  • Onlineterminvereinbarung
  • Onlineanamnese
  • Digitale Aufklärung
  • Anruferkennung
  • Rechnungsversand per E-Mail
  • Archivsystem für sämtliche Dokumente und Bilder
  • Hygienedokumentation

 

 

Wissenswertes über die Lokalanästhesie
Freitag, 20. Mai, 15:00-16:00 h

Ein Bild, das Text, Person, Tisch, computer enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Axel Reimann
Consultant;
Diplombetriebswirt
1983-2005 Verkaufsleitung und Prokurist, Leiter Business Unit Dental/Analgetika, Hoechst AG/Sanofi-Aventis Deutschland GmbH;
2005-2011 Country Manager DACH, Heraeus Kulzer GmbH;
2011-2020 Geschäftsführer DACH, Septodont GmbH;
seit 2020 Consultant

Die Infiltrations- und Leitungsanästhesie zählen zu den am häufigsten in der Zahnarztpraxis vorkommenden Behandlungen. Jährlich werden allein in Deutschland ca. 80 Millionen Zylinderampullen verwendet. Deshalb ist es wichtig, alle Facetten der Lokalanästhetika zu betrachten. Zudem werden rechtliche Aspekte und Risikopatienten sowie häufig gestellte Fragen von Zahnärzten zur Lokalanästhesie in den Fokus gestellt.

 

Die computergestützte Dokumentation der Instrumentenaufbereitung
Freitag, 20. Mai, 16:00-17:00 h

Ein Bild, das Person, Mann, Anzug, Kleidung enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Franz Hastermann
Facharzt für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde;
ÖÄK - Diplom für Krankenhaushygiene;
Allg. beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Zahnheilkunde, Hygiene und Mikrobiologie sowie Dentalinstrumente und Geräte;
Präsident der „Österreichischen Gesellschaft für Hygiene in der Zahnheilkunde“ – ÖGHZ
Präsident  „Zahnärztlicher Interessenverband Österreichs“ – ZIV

Die erforderliche Dokumentation der Aufbereitungsprozesse kann durch Anbindung an die EDV sehr arbeitszeitsparend realisiert werden. Je mehr Aufbereitungsgeräte betrieben werden (z.B.: Sterilisator, RDG = „Thermodesinfektor“, DAC Universal etc.) besonders bei hohem Instrumentenanfall ist diese Art der Dokumentation nahezu unverzichtbar. Eine Demonstration der praktischen Umsetzung mit interessanten Details zu den verschiedenen Möglichkeiten.

 

 

Parodontitis und Erkrankungen des zentralen Nervensystems
Orale Entzündungen als Trigger von neurodegenerativen Erkrankungen
Freitag, 20. Mai, 17:00-18:00 h

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Christa Eder
Fachärztin für Pathologie und Mikrobiologin
Studium: Medizin und Biologie
1. Oberärztin am Institut für Pathologie am Landesklinikum Baden-Mödling
Hygienebeauftragte Ärztin
Parodontale Mikrobiologie an einem Privatlabor
Autorin der Bücher:
Zahn Keim Körper | Mundgesundheit ist keine Einbahnstraße |
Infektion Risiko Notfall | Zahnalarm

Mikrobiell verursachte Inflammationen der oralen Gewebe haben erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Körper. Der subgingivale Biofilm ist Ausgangspunkt regelmäßiger Bakteriämien, welche neben zahlreichen inneren Organen auch das zentrale Nervensystem in Mitleidenschaft ziehen. Eine chronische Parodontitis ist ein unabhängiger Risikofaktor für zerebrale Ischämien bis hin zum Schlaganfall und fördert nachweislich die Progredienz einer Alzheimerkrankheit. Neben bestimmten oral-pathogenen Bakterien wie Porphyromonas gingivalis und Treponema denticola können auch die vermehrt ausgeschütteten Entzündungsmediatoren die Blut-Hirnschranke überwinden und direkt die Bildung von Alzheimerfibrillen induzieren. Bei Morbus Parkinson aktiviert eine floride Parodontitis die Mikroglia im Gehirn und trägt über die Bildung von reaktiven Sauerstoffradikalen zur Zerstörung der dopaminergen Zellen in der Substantia nigra bei. Auch das Auge, als eng mit dem zentralen Nervensystem assoziiertes Organ, ist von Entzündungen des Zahnhalteapparates direkt betroffen. Parodontitis fördert eine Neovakularisierung unterhalb der Netzhaut und damit die Genese und Progression der altersbedingten Makuladegeneration.
Es zeigt sich einmal mehr die Wichtigkeit von gezielter Prophylaxe und Therapie parodontaler Erkrankungen. Moderne Zahnheilkunde ist eine Drehscheibe der interdisziplinären Medizin und damit eine wichtige Voraussetzung für die Erhaltung der Gesamtgesundheit der Patienten.